Informationsdienst Biodiversität Schweiz IBS Nr. 101
Bewässerung von Bergmatten reduziert Biodiversität
Nach dem Trockenjahr 2003 setzte in den Zentralalpen ein kleiner Boom beim Bau von Beregnungsanlagen ein. Die Notwendigkeit der Anlagen wurde damit begründet, dass die Futterbasis der Betriebe auch in zukünftigen Trockenperioden gesichert werden müsse. Untersuchungen im Engadin zeigen nun, in Bezug auf die Biodiversität, einen unerwünschten Nebeneffekt der neuen Sprinkleranlagen auf. Wo sie erstellt wurden, ist die Grünlandnutzung deutlich intensiviert worden, und schützenswerte Bergmatten verloren an Terrain.
Authors Swiss Biodiversity Forum
